Facility-Management - made in Germany

Die rund 17.000 Beschäftigen der APLEONA HSG GmbH sorgen innerhalb und außerhalb Europas jeden Tag dafür, dass sich die Menschen in den Büros, Fabriken, Einkaufzentren, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen sicher und sorglos bewegen können.

Als führender Service-Provider für den Betrieb von Immobilien und Liegenschaften erbringt die Apleona HSG GmbH, die bis 2016 unter dem Namen Bilfinger HSG Facility Management GmbH firmierte, seit fast 30 Jahren infrastrukturelle, technische und kaufmännischen Dienste, sorgt für verbesserte Betriebsabläufe, störungsfrei arbeitende Anlagentechnik und wachsende Energieeffizienz.

@ Fotostudio Maier/Bilfinger Berger

Die IT-Lösung, mit der all das möglich ist, wird zentral in Deutschland betrieben und heißt Microsoft Dynamic NAV. Bis zu 700 User in vielen Ländern arbeiten hier rund um die Uhr gleichzeitig auf einer der größten NAV Installationen in Deutschland. Seit der ersten Stunde wird die Lösung von M&P Business Solutions GmbH betreut und laufend erweitert. In einem groß angelegten Updateprojekt wurden jetzt die Voraussetzungen für weiteres internationales Wachstum geschaffen.

Unser Netzwerk für zukunftsfähiges Facility-Management.

Facility Management ist die Interdisziplin der M&P Gruppe. Mit der technischen Gebäudeausrüstung sorgen wir dafür, dass der Betrieb eines modernen Gebäudes überhaupt möglich ist. Mit unserem Consulting beraten wir FM-Organisationen bei Vertragsgestaltung, Einkauf und Controlling. Mit unseren IT-Lösungen digitalisieren wir ihre operativen und administrativen Prozesse.

APLEONA hat dabei von Anfang an ganz auf Microsoft Dynamics NAV gesetzt. Im Jahr der Systementscheidung hieß es noch Navision 2.6 und gehörte noch nicht zum Portfolio von Microsoft. Aber die hohe Stabilität, die unproblematische Administration und vor allem die einfache und sichere Erweiterbarkeit gaben den Ausschlag für die Lösungsentscheidung. So wurde auf dieser Basis eine Lösung geschaffen, welche dem schnell wachsenden FM-Dienstleister auf den Leib geschneidert sein sollte.

Spätestens mit dem Einstieg von Microsoft im Jahr 2002 war die Roadmap von NAV regelmäßig mit Versionsupdates bestückt. Auch für APLEONA bedeutete das, regelmäßige Updateprojekte zu planen und durchzuführen um die neuen technischen Möglichkeiten nutzen zu können. Lange Zeit wurde dabei an der bewährten Navision-Benutzeroberfläche festgehalten. Mit der Verfügbarkeit der Version NAV 2015 war es dann notwendig, auf die neue Role-Tailored-Client (RTC) Benutzeroberfläche zu wechseln. Keine leichte Aufgabe bei rund 5000 mit der Software bestens eingespielten Anwendern.

Um künftig von neuen Funktionen und Technologien in Dynamics NAV schneller profitieren zu können, wurden alle kundenspezifischen Anpassungen kritisch untersucht und weitestgehend auf den aktuellen Standard zurückgeführt. Durch die Nutzung sogenannter Extensions klinken sich die individuellen Erweiterungen nun automatisch an den richtigen Stellen des NAV Standards ein. Damit wird der Aufwand bei den nächsten Updates auf das nötigste begrenzt. 

Das System kennt alle Sprachen.

Eine weitere Herausforderung war die Bereitstellung von derzeit 18 verschiedenen Sprachen im System. Damit die Anwender in allen Ländern nach Möglichkeit in Ihrer jeweiligen Landessprache mit NAV arbeiten können, muss neben den Standardfunktionen auch die Individualprogrammierung übersetzt sein. Erfordern die Fremdsprachen, wie z.B. Arabisch oder Russisch andere Zeichensätze, so ist das nur durch den parallelen Betrieb verschiedener Windows-Server mit speziellen Landesversionen realisierbar. Spätestens bei Sprachen, die nicht wie die europäischen von rechts nach links gelesen werden, ist dann neben technischem Können auch die Fantasie der M&P Softwarespezialisten gefordert.

Gut für die Zukunft aufgestellt.

Im Migrationsprojekt wurde ca. 800 kundenspezifische Reports überarbeitet. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für das FM-Geschäft, da besonders Großkunden ein ganz individuelles Berichtswesen vertraglich zugesichert ist.

Während des rund ein Jahr laufenden Migrationsprojektes arbeiteten bis zu 10 Entwickler aus verschiedene Bereichen an den Systemen. Die jeweils aktuellen Programmstände mussten über bis zu 12 Datenbanken für den Entwicklungs-, Test- und Bereitstellungsprozess sauber gemanagt werden. In einem zusammenhängenden Zeitfenster von 5 Kalendertagen fand dann die endgültige Konvertierung der Datenbanken statt.  

Damit ist Apleona HSG in der aktuellen Microsoft Dynamics Welt ankommen und für die nächste Zukunft gut gerüstet.